Insgesamt 26 Studierende der Masterstudiengänge “Mensch Technik Interaktion“ und “Master Informatik“ entwickelten im Winter unter der Leitung von Prof. Dr. Sabrina Eimler, Lukas Erle und im Austausch mit Zukunft Bottrop und der IG Halde Haniel digitale Konzepte für die Erkundung der Halde Haniel: So sind
- eine AR-Tour für den Kreuzweg mit einem digitalen Bergbau-Avatar,
- ein digital-geschichtliches Museum,
- ein Haldenblick mit Landmarken der Umgebung und
- ein Blick in die Region durch die Brille nachhaltigen Wirtschaftens (sog. Circular Economy)
dabei entstanden.
Die Ideen werden nun im Rahmen des Transferhubs durch das Team von Sabrina Eimler weiterverfolgt, um sie zeitnah der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen zu können. Das Team lädt interessierte BürgerInnen und Unternehmen zum Mitmachen ein:
„Uns ist es wichtig, etwas Wertvolles und Interessantes für Bottrop und die Umgebung zu schaffen – gemeinsam. Wir wünschen uns Feedback und Input zu den Ideen und gerne auch Unterstützende, die bei der Umsetzung der umfassenden Angebote technisch und inhaltlich helfen“.
AR-Stationen
Projektidee von: Jana Figge, Nadire Kumac, Marcel Witkowski und Moritz Reese
Projektdetails
Das Projekt der Studierenden Jana Figge, Nadire Kumac, Marcel Witkowski und Moritz Reese macht die Geschichte der Halde Haniel mithilfe von Augmented-Reality-Stationen auf innovative Weise erlebbar. Besucherinnen und Besucher können an ausgewählten Exponaten QR-Codes scannen und so eine Augmented-Reality-Anwendung öffnen, die zusätzliche Inhalte und Geschichten bereitstellt.
Ein digitales Maskottchen begleitet die Nutzer durch die Anwendung und erzählt anschaulich vom Alltag vergangener Zeiten: Wie haben Menschen früher gearbeitet und gelebt? Welche Rolle spielten die Exponate im täglichen Leben? Die Geschichten greifen echte Ereignisse aus der Geschichte der Halde Haniel auf und lassen vergangene Zeiten wieder lebendig werden.
Ergänzend hilft eine digitale Karte dabei, weitere Stationen auf dem Gelände zu entdecken und die Halde Schritt für Schritt zu erkunden. So entsteht ein interaktives Infotainment-Erlebnis, das Geschichte, Wissen und Entdeckung miteinander verbindet. Die Anwendung ist kostenfrei, ohne Anmeldung nutzbar und dank verschiedener Sprachoptionen auch für internationale Besucherinnen und Besucher leicht zugänglich.
Ein QR-Code genügt und die Halde Haniel erzählt dir ihre Geschichten. An den AR-Stationen kannst du Exponate scannen und mit einer Augmented-Reality-Anwendung entdecken, wie Menschen hier früher gelebt und gearbeitet haben. Ein digitaler Begleiter führt dich durch die Geschichten der Halde und eine interaktive Karte zeigt dir weitere Stationen auf dem Gelände.
Die AR-Stationen auf der Halde Haniel machen Geschichte digital erlebbar. Durch das Scannen von QR-Codes an ausgewählten Exponaten können Besucherinnen und Besucher mithilfe einer Augmented-Reality-Anwendung spannende Einblicke in den Alltag vergangener Zeiten erhalten und über eine digitale Karte weitere Stationen auf der Halde entdecken.
Digitales Museum
Projektidee von: Nina Heisterkamp, Geena Harmuth, Jil Uboreck und Antonia Reichel
Projektdetails
Das Projekt der Studierenden Nina Heisterkamp, Geena Harmuth, Jil Uboreck und Antonia Reichel ermöglicht es, die Geschichte der Halde Haniel in Form eines digitalen Museums auf interaktive Weise zu entdecken. Über eine digitale Anwendung können Besucherinnen und Besucher direkt auf dem eigenen Smartphone in sieben thematische Ebenen eintauchen, die die Entwicklung der Halde Schritt für Schritt erzählen.
Dabei reicht die Reise von den geologischen Ursprüngen der Steinkohle über die Industriekultur der Region bis hin zur heutigen Natur und Tierwelt sowie möglichen Zukunftsvisionen für die Halde. Die Inhalte sind anschaulich und interaktiv aufbereitet: Bilder, visuelle Darstellungen, Audioelemente und zusätzliche Informationsfelder helfen dabei, komplexe Zusammenhänge verständlich zu erklären. So lässt sich beispielsweise entdecken, wie Steinkohle entstanden ist, welche Pflanzen und Tiere heute auf der Halde leben oder welche Ideen es für die zukünftige Nutzung des Ortes gibt. Das digitale Museum ist bewusst leicht zugänglich gestaltet und kann ohne Anmeldung direkt auf dem eigenen Smartphone genutzt werden. So entsteht ein digitales Infotainment-Erlebnis, das Wissen, Geschichte und Natur miteinander verbindet und Besucherinnen und Besucher dazu einlädt, die Halde Haniel auf eine neue Weise zu erkunden.
Das digitale Museum der Halde Haniel macht die Geschichte des Ortes auf interaktive Weise erlebbar. In sieben thematischen Schichten können Besucherinnen und Besucher die Entwicklung der Halde Schritt für Schritt entdecken. Die Inhalte reichen von der Entstehung der Steinkohle über die heutige Natur und Tierwelt bis hin zu möglichen Zukunftsvisionen für die Halde. Interaktive Elemente, visuelle Darstellungen und Audioinhalte laden dazu ein, die verschiedenen Ebenen der Halde zu erkunden und mehr über ihre Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu erfahren. Das Angebot ist kostenfrei, leicht zugänglich und kann direkt auf dem eigenen Smartphone genutzt werden.
Haldenblick
Projektidee von Aiden Mäder, Emily Rudolf, Sergei Mankov und Annalena Gjonkolaj
Projektdetails
Das Projekt „Haldenblick“, entwickelt von den Studierenden Aiden Mäder, Emily Rudolf, Sergei Mankov und Annalena Gjonkolaj, ist eine Augmented-Reality-Anwendung, die Besucherinnen und Besuchern der Halde Haniel dabei hilft, die Umgebung des Ruhrgebiets auf neue Weise zu entdecken. Die Anwendung lässt sich einfach über einen QR-Code auf dem eigenen Smartphone starten und funktioniert ohne Anmeldung.
In der Kameransicht erscheinen wichtige Landmarken der Region direkt über der Landschaft. Entfernungsangaben, Icons und ein integrierter Kompass helfen bei der Orientierung. Zu den einzelnen Orten können Steckbriefe, Hintergrundinformationen oder Hinweise auf Veranstaltungen aufgerufen werden. Zusätzlich führen Links zu weiterführenden Informationen oder den Webseiten der jeweiligen Orte.
Eine Filterfunktion sorgt dafür, dass nur ausgewählte Sehenswürdigkeiten angezeigt werden und die Ansicht übersichtlich bleibt. Eine besondere Funktion ermöglicht außerdem eine Reise in die Vergangenheit, bei der frühere Gebäude und historische Ansichten sichtbar gemacht werden. So wird die Geschichte des Ruhrgebiets erlebbar und Besucher können die Region aus einer neuen Perspektive entdecken.
Mit Haldenblick kannst du die Umgebung der Halde Haniel auf eine neue Weise entdecken. Über eine Augmented-Reality-Anwendung erscheinen wichtige Landmarken des Ruhrgebiets direkt in der Kameransicht deines Smartphones. Ein digitaler Begleiter hilft dir bei der Orientierung und liefert spannende Infos zu Sehenswürdigkeiten, Geschichte und Veranstaltungen der Region. So kannst du die Weitläufigkeit des Ruhrgebiets erkunden und bekannte Orte aus einer neuen Perspektive erleben
Circular View
Projektidee von Doriane Syntia Magne Tatap, Anna Brokuf, Adrian Weiner und Melina Claßen
Projektdetails
Das Projekt „Circular View“, entwickelt von den Studierenden Doriane Syntia Magne Tatap, Anna Brokuf, Adrian Weiner und Melina Claßen, ist ein Augmented-Reality-Erlebnis, das das Thema Kreislaufwirtschaft auf der Halde Haniel sichtbar und verständlich macht. Besucherinnen und Besucher können über einen QR-Code oder NFC-Chip eine Anwendung auf ihrem Smartphone öffnen und in einer AR-Ansicht Unternehmen aus der Region entdecken, die bereits Teil der Circular Economy sind.
Zu den einzelnen Unternehmen werden Informationen über ihre nachhaltigen Ansätze und ihren Beitrag zur Kreislaufwirtschaft angezeigt. Filterfunktionen ermöglichen es, Betriebe nach Kategorien oder Städten im Ruhrgebiet zu entdecken. Zusätzlich bietet die Anwendung einen Informationsbereich, der die Grundlagen der Circular Economy erklärt und ihre Bedeutung für Umwelt und Wirtschaft verdeutlicht. Ein weiterer Bereich lädt dazu ein, selbst aktiv zu werden und lokale Initiativen oder Gruppen kennenzulernen, die sich für nachhaltige Kreislaufkonzepte einsetzen.
Wie funktioniert Circular Economy eigentlich in der Praxis? Circular View macht das Thema auf der Halde Haniel sichtbar und verständlich. Über einen QR-Code oder NFC-Chip lässt sich eine Augmented-Reality-Anwendung auf dem eigenen Smartphone starten. In der AR-Ansicht erscheinen Unternehmen aus dem Ruhrgebiet, die bereits an nachhaltigen Kreislaufkonzepten arbeiten. Ein zusätzlicher Informationsbereich erklärt die Grundlagen der Circular Economy und zeigt, wie Besucherinnen und Besucher selbst aktiv werden können.
Weitere Infos & Kontakt
Mitmachen? Weitere Infos rund um das Infotainmentprojekt gibt gerne Frau Prof. Dr. Sabrina Eimler per E-Mail.
